Video Spezial: Christoph Schuh (Tomorrow Focus)

 
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Video Spezial: Martin Rieß (Spiegel QC)
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16.09.2010
Dmexco
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Video Spezial: Martin Rieß (Spiegel QC)

Martin Rieß (Leiter Online Sales - Spiegel QC) im Hintergrundgespräch auf der dmexco 2010 über die Nachfrage nach Interaktivität, die Bedeutung von iPad & Tablet PCs für redaktionelle Websites und ...

 
Video Spezial: Dr. Peter Figge (Jung von Matt)
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16.09.2010
Dmexco
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Video Spezial: Dr. Peter Figge (Jung von Matt)

Dr. Peter Figge (CEO - Jung von Matt) im Hintergrundgespräch auf der dmexco 2010 über die veränderte Beziehung von Agenturen und Kunden, Social Media-Herausforderungen für Agenturen und die Entwicklung von iPad & Tablet ...

 
Video Spezial: Manfred Kluge (Omnicom Media Group)
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16.09.2010
Dmexco
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Video Spezial: Manfred Kluge (Omnicom Media Group)

Manfred Kluge (Geschäftsführer - Omnicom Media Group Germany) im Hintergrundgespräch auf der dmexco 2010 mit einer Prognose für digitale Budgets, über Herausforderungen der Branche und einem Plädoyer für die ...

 
Video Spezial: Christoph Schuh (Tomorrow Focus)
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16.09.2010
Dmexco
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Video Spezial: Christoph Schuh (Tomorrow Focus)

Christoph Schuh (Vorstand Marketing und Vertrieb - TOMORROW FOCUS) im Hintergrundgespräch auf der dmexco 2010 über Wachstum im Display-Markt, Profitabilität redaktioneller Websites und mobile Nutzung.

 
Video Spezial: Stefan Knieß (argonauten G2)
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16.09.2010
Dmexco
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Video Spezial: Stefan Knieß (argonauten G2)

Stefan Knieß (CEO - argonauten G2) im Hintergrundgespräch auf der dmexco 2010 über die neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Kunden und Werbetreibenden, über die Profitabilität von Social Media und den Wert von ...

 
Video Spezial: Jörg Binnenbrücker (DuMont Venture)
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16.09.2010
Dmexco
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Video Spezial: Jörg Binnenbrücker (DuMont Venture)

Jörg Binnenbrücker (Geschäftsführer - DuMont Venture) im Hintergrundgespräch auf der dmexco 2010 mit einem kleinen Messefazit, seiner Pespektive auf Social Media-Entwicklungen und einem Ausblick.

 
Video Spezial: Uwe Tippmann (ABAKUS Internet Marketing)
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16.09.2010
Dmexco
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Video Spezial: Uwe Tippmann (ABAKUS Internet Marketing)

Uwe Tippmann (Geschäftsführer - ABAKUS Internet Marketing) im Hintergrundgespräch auf der dmexco 2010 über Social Media-Herausforderungen für Suchmaschinen, lokale Suche für mobile Geräte und einem kurzen ...

 
Video Spezial: Ulrich Hafenbradl (Trusted Shops)
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16.09.2010
Dmexco
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Video Spezial: Ulrich Hafenbradl (Trusted Shops)

Ulrich Hafenbradl (Geschäftsführer - Trusted Shops) im Hintergrundgespräch auf der dmexco 2010 über Branchentrends, den Wert von Social Media-Angeboten für die Verbraucher und Entwicklungen im eCommerce.

 
Video Spezial: Matthias Ehrlich (United Internet Media)
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16.09.2010
Dmexco
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Video Spezial: Matthias Ehrlich (United Internet Media)

Matthias Ehrlich (CEO - United Internet Media) im Hintergrundgespräch auf der dmexco 2010 über Targeting im Social Web.

 
Video Spezial: Dr. Rainer Zugehör (MovingIMAGE24)
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16.09.2010
Dmexco
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Video Spezial: Dr. Rainer Zugehör (MovingIMAGE24)

Dr. Rainer Zugehör (Geschäftsführer - MovingIMAGE24) im Hintergrundgespräch auf der dmexco 2010 über Facebook & Co., Bewegtbild im Web und Trends im Online-Marketing.

 
Video Spezial: Tina Beuchler (Nestlé Germany)
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15.09.2010
Dmexco
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Video Spezial: Tina Beuchler (Nestlé Germany)

Tina Beuchler (Head of Communication - Nestlé Germany) im Hintergrundgespräch auf der dmexco 2010 zum Verhältnis von klassischem und digitalem Marketing, den Chancen von Social Media und dem Mix von TV und Webvideos.

 
Video Spezial: Stephan Noller (nugg.ad)
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15.09.2010
Dmexco
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Video Spezial: Stephan Noller (nugg.ad)

Stephan Noller (CEO - nugg.ad) im Hintergrundgespräch auf der dmexco 2010 über Zielgruppen im Social Web, dem Wert von Vertrauensbildung im Netz und Bewegtbild-Inhalte.

 
Video Spezial: Benjamin Faes (YouTube)
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15.09.2010
Dmexco
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Video Spezial: Benjamin Faes (YouTube)

Benjamin Faes (Head of YouTube & Display, Google) im Hintergrundgespräch auf der dmexco 2010 über den Wachstum von display advertising, der Zukunft von Online-Filmdistribution und die Herausforderungen des mobilen Marketings.

 
Plan.Net-Chef Michael Frank: 4 Thesen - 4 Antworten
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14.09.2010
Horizont Award
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Plan.Net-Chef Michael Frank: 4 Thesen - 4 Antworten

Im Interview mit HORIZONT TV fordert Michael Frank, Geschäftsführer der auf Online-Kommunikation spezialisierten Agentur Plan.Net, eine Verbesserung der Bewertung von Agenturleistungen im Bereich der digitalen Kommunikation.

 
dmexco: Interview mit Organisator Frank Schneider
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08.09.2010
Dmexco
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dmexco: Interview mit Organisator Frank Schneider

In diesem Jahr findet die Online-Messe dmexco zum zweiten Mal statt. Im Interview mit HORIZONT TV spricht Frank Schneider, Director Marketing, Sales & Operations, über die Highlights der dmexco 2010 und welche Trends die ...

 
 
 
 
 
Wunderloop wird in Audience Science umbenannt
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16.09.2010
Artikel
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Wunderloop wird in Audience Science umbenannt

Nachdem der insolvente Targeting-Spezialist Wunderloop vor einigen Wochen von Audience Science übernommen wurde, geht das Unternehmen in Deutschland nun mit einem einheitlichen Markenauftritt an den Start. Wunderloop heißt ab sofort Audience Science. Das gab der Targeting-Dienstleister am Rande der Digitalmarketing-Messe dmexco in Köln bekannt. Außerdem hat das Unternehmen seine Technologie überarbeitet. Ziel ist es, die Effizienz der Kampagnen zu steigern und Prozesse zu vereinfachen.

„Jetzt, als Audience Science, haben wir einen enormen Wissensvorsprung als globaler Marktführer für Targeting-Leistungen. Wir bieten einerseits unsere bereits bewährte Technologie und haben andererseits die Möglichkeit, die starken Produkte von Audience Science nach Deutschland und Europa zu bringen“, kommentiert Torsten Ahlers, Managing Director von Audience Science Deutschland, den Schritt. bn

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BVDW belegt Brandingeffekte von Online-Werbung
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16.09.2010
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BVDW belegt Brandingeffekte von Online-Werbung

Nachdem Burda-Vorstand Philipp Welte in der vergangenen Woche eine Debatte über die Wirksamkeit von Online-Werbung angestoßen hat, zieht der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) nun mit einer Studie nach. Die Zahlen präsentierte der OVK erstmals im Rahmen der dmexco. Das zentrale Ergebnis: Internetwerbung hat eine klare Branding-Wirkung.

Noch während der laufenden Test-Kampagne konnte das Unternehmen Pritt die Bekanntheit seines Produktes um 4,4 Prozentpunkte steigern, nach Abschluss der Werbemaßnahmen kletterte der Wert nochmals um 3 Prozentpunkte nach oben. Außerdem ergab die Untersuchung eine Verbesserung des Markenimages. Die Zahl der Probanden, die den Aussagen „Pritt macht Spaß“, „ist sympathisch“ und „bringt Kreativität“ zustimmten, stieg jeweils um ungefähr um 4 Prozentpunkte.

Ziel der Untersuchung ist es, zu zeigen, dass „Online eine Wirkung jenseits der Klicks hat“, sagt OVK-Vorsitzender Paul Mudter. Gerade Hersteller von schnelldrehenden Konsumgütern investieren verstärkt ins Web und fordern einen Beleg für die Werbewirkung. bn

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Allianz verzehnfacht Online-Budget zulasten von Print
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16.09.2010
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Allianz verzehnfacht Online-Budget zulasten von Print

Das Versicherungsunternehmen Allianz plant einen dramatischen Shift in seinem Mediabudget. „Wir haben zwei Jahre den Markt analysiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir künftig 25 Prozent unserer Spendings ins Internet geben – bisher waren es 2 bis 3 Prozent“, sagte Christian Deuringer, Head of Global Brand Management, heute auf einem Podium auf der Kölner Onlinemesse dmexco.

Die Entscheidung begründet er mit der steigenden Internetnutzung. Wenn 25 Prozent der Allianz-Kunden im Web unterwegs seien, müsse sein Unternehmen dies auch im Mediasplit widerspiegeln. "Früher haben viele Menschen beim Fernsehen nebenbei Zeitungen oder Zeitschriften gelesen, heute nutzen sie eben das iPad oder ähnliche Geräte", so Deuringer weiter.

Ausgeben will er das Onlinebudget zu einem großen Teil für Display-Werbung, aber auch für „intelligente Kooperationen“ im Contentbereich. Nicht zuletzt virale Aktionen kann er sich vorstellen. Als Beispiel nennt er einen 2009 mit geringem Budget gedrehten Film, in dem sich die damaligen FC-Bayern-Sturmpartner Frank Ribéry und Luca Toni einen Wettkampf mit dem Ball liefern. Der Streifen wurde auf Youtube 10 Millionen Mal abgerufen. Dank des regen Interesses der Redaktionen von RTL, DSF und Co, die das Video ebenfalls ausstrahlten, erzielte der Streifen im klassischen TV weitere 30 Millionen Views.

Das zusätzliche Geld für Online-Werbung will Deuringer aus der Gattung Print abziehen. Ohnehin wird das Medium in Zukunft noch stark bluten müssen, glaubt man der Abstimmung beim Dmexco-Publikum. Von den geschätzt 200 Zuschauern glauben ganze 74 Prozent, dass Werbungtreibende ihre Budgets aus dem gedruckten Medium abziehen werden. Allerdings warnte Deuringer vor einem Abgesang auf die Verlage: „Jedes Printhaus hat vernünftige Internetauftritte. Und einen großen Teil der 25 Prozent, die die Allianz künftig in Internetwerbung investiert, wird in diese Portale fließen.“ bn/mas

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Social Media oder warum Matthias Ehrlich nicht auf Affenjagd geht
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16.09.2010
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Social Media oder warum Matthias Ehrlich nicht auf Affenjagd geht

United-Internet-Media-Boss Matthias Ehrlich bleibt seiner Rolle als Social-Media-Kritiker treu. Das Mitmachweb sei unkontrollierbar und nicht planbar. Ergebnisse seien nicht vorhersehbar. Man schieße doch auch nicht einfach wild in den Wald hinein. Er wisse lieber vorher, wie viele Affen er treffen werde, so Ehrlich auf dem dmexco-Panel „Vision of leaders – Succes in a fragmented world.“

Immerhin: Telekom-Manager Matthias Enderle sieht Social Media als gewaltige Macht, die man gerade erst verstehen lerne. Aber dem Manager geht es nicht allein ums Digitale. Die Zukunft gehört allen Kanälen. Holistische Sichtweise – bei dem Schlagwort nicken alle Köpfe auf dem Panel. Da kann sogar Thomas Ebeling, CEO Pro Sieben Sat 1 Media, den Rücken durchdrücken: „Wir sind kein traditionelles Medium, wir sind ein ewiges Medium“. Der deutsche TV-Markt sei auch nicht mit dem US-Markt zu vergleichen. Der deutsche Zuschauer wolle synchronisierte Filme. Die Sprachbarriere sei da ein Wettbewerbsvorteil. Keine Bange also vor den Hulus dieser Welt. Zumal dann doch der Anteil jener, die TV online nutzen noch verschwinden gering sein. Auch im Ausland. Ebeling: „Das macht mir keine Angst.“

Der digitale Kunde, darauf beharrt HSBC-Manager Sarajit Mitra ist sowieso in erster Linie immer einfach Kunde und steht ohnehin im Fokus des alten und neuen Mantra: Der Kunde steht im Mittelpunkt. Für Social Media, wie auch alle anderen Aktivitäten, gelte deshalb bei HSBC das Ziel: „Alles was wir tun muss für den Kunden ein positives emotionales Ergebnis haben.“ Das lässt sich dann auch messen. ork

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Döpfner: "Smartphones und Tablets sind die Zeitungen der Zukunft"
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16.09.2010
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Döpfner: "Smartphones und Tablets sind die Zeitungen der Zukunft"

Für Springer-Chef Matthias Döpfner liegt die Zukunft klassischer Medienmarken im mobilen Internet. "Smartphones und Tablets sind die Zeitungen und Zeitschriften der Zukunft", sagte Döpfner heute bei seiner Keynote auf der Kölner Onlinemesse dmexco. "Mobile ist damit der Vertriebskanal, auf den wir mit ganzer Kraft setzen müssen", so Döpfner weiter.

Für Matthias Döpfner steht die Medienbranche derzeit erst am Anfang einer "großen Revolution". Seine Einschätzung begründete der Springer-Boss mit einem wahren Zahlen-Feuerwerk. So hätten diverse Studien gezeigt, dass die Zahl der mobilen Surfer bis 2013 weltweit auf 5,8 Milliarden steigen werde, 30 Prozent der Nutzer sollen dann bereits mit Smartphones ausgestattet sein. "In 3 Jahren haben wir damit so viele Smartphones wie heute stationäre Internetanschlüsse, die einst spitze Zielgruppe ist breit geworden", sagt Döpfner, der im mobilen Internet auch ökonomisch für die Verlage ein "riesiges Potenzial" sieht. So werde sich der Weltmarkt für mobile Datendienste von rund 36 Milliarden Euro im Jahr 2008 bis 2014 mehr als verdoppeln.

Matthias Döpfner: "Apps sind die neuen Verbündeten der Verlage."

Besonders große Chancen wittert der Springer-Chef in der Vermarktung von mobilen Applikationen. "Apps sind die neuen Verbündeten der Verlage", glaubt Döpfner. Anders als das offene, browserbasierte Internet sind die kleinen Programme nach Ansicht Döpfners deutlich besser geeignet, um die klassischen Stärken der Verlage wie etwa Storytelling, Layout und Themenführung auszuspielen. Zudem böten Geräte wie Apples iPad aufgrund der unterschiedlichen Nutzungssituation die Chance, mit den klassischen Medienmarken mehr Menschen zu erreichen und in neue Reichweitendimensionen vorzustoßen. Schon heute würden etwa die Print-, Online- und E-Paperausgaben von "Bild" komplementär genutzt. Dasselbe erwartet Döpfner auch von den App-Angeboten. "Wenn wir es richtig anstellen, können wir einen riesigen Markt etablieren. Wir dürfen aber nicht den Fehler aus dem stationären Internet wiederholen, alle Inhalte kostenlos anzubieten", appelliert Döpfner an die Branche.

Dass Nutzer von iPhone und Co anders als die klassischen Web-Surfer bereit sind, für Inhalte zu zahlen, daran hat Döpfner keinen Zweifel. So habe eine Studie gezeigt, dass iPad-Nutzer schon heute bereit seien, bis zu 10 Euro monatlich für journalistische Inhalte zu zahlen. Dennoch gebe es für die Verlage noch viel zu tun: "Wir müssen unsere Angebote so aufbereiten, dass sie Begeisterung auslösen", fordert Döpfner, der auch zu den eigenen Angeboten erste Zahlen vorlegte. So wurden die Apps von "Bild" und "Welt" bislang eine viertel Million Mal heruntergeladen. Angesichts der zwar deutlich wachsenden, aber insgesamt noch überschaubaren Verbreitung der Geräte zeigte sich Döpfner mit der Bilanz sehr zufrieden, das Potenzial für die Zukunft sei "gewaltig". mas

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Facebook: Joanna Shields und der One-Night-Stand
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16.09.2010
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Facebook: Joanna Shields und der One-Night-Stand

Vorsicht Google. Vorsicht Medienportale. Mit dem Auftritt von Joanna Shields,Vice President of Sales and Business Development EMEA bei Facebook, auf der Digitalmesse dmexco wirft das Netzwerk seine Macht im Kampf um die Werbemillionen in Deutschland nun vollens und wortgewaltig in die Waagschale. Mit markigen Worten umgarnte die EX-Google-Managerin die dmexco-Gäste.

Schon die kurze Bilderserie mit einem Knabenchor zum Start ließ keinen Zweifel an der Positionierung von Facebook: Der Chor der Stimmen im Dienste der Marken.

Die Waffe im Kampf um die Werbegelder ist der Social Graph. „Das mächtigste Marketingtool das jemals erfunden wurde“, kleiner hat es Shields nicht. Gemeint ist die vielstimmige Verknüpfung der Nutzer, die Inhalte teilen, Botschaften austauschen und deren dicht gesponnenes Netz den Marken zu einer zielgenauen Multiplikation ihrer Botschaft verhelfen soll.

Mit einem Satz fegt sie Google beiseite: „Das wichtigste Wort im Web ist nicht mehr Suche, es ist teilen.“ Schließlich hat sie die bekannten Superlative auf ihrer Seite. 500 Millionen Nutzer. „Facebook wäre das drittgrößte Land Welt“, betet sie den schon auf jedem Provinzkongress zu Tode gerittenen Vergleich herunter. Im Saal macht sich ein Mensch Notizen im Moleskine, notiert hinzu, dass Facebook in den USA schon an der Machtposition von Google in Sachen Traffic kratzt. Google ist also gewarnt.

Shields attackiert derweil schon die Werbung. Die smarte Managerin zeigt der tradierten Medienwelt die Zähne: „Marketing war bislang ein One-Night-Stand“. Facebook sei dagegen ständige Konversation. Das verändern die Art wie Marken mit den Kunden interagieren - eben vom Quickie zur Beziehung. Der große Vorteil von Facebook,mit dem sie dann nebenbei die Communitywettbewerber beerdigt, sei die Real Name Policy. Echte Namen, statt Nicknames und künstlichen Identitäten, das ist gut für die Markenbeziehung. Dumm nur, dass wer bei Facebook beispielsweise mal nach dem von Shields in der Präsentation gerne zitierten Kunstfigur Don Draper sucht, der Werber-Kultgestalt in der TV-Serie „Mad Man“, der kann ihn bei Facebook sogleich als echten Freund adden. Kein Einzelfall.

Shields ist längst dabei, schnell noch ein Vorurteil gegenüber Facebook auszuräumen. Nämlich, dass nur Kids und junge Leute der Welt ihren Status mitteilen und dann Fans von Marken wie Labello werden. Das hat sich tatsächlich längst geändert. Der Anteil älterer Nutzer wächst stetig. Und damit es in diesem Verkaufsmonolog ein wenig kuscheliger wird, zeigt die Top-Managerin zum Beweis das Profil ihres Vaters Thomas J. Shields.

Sie hat aber noch eine weitere Waffe im Gepäck: Places, mit dem Freunde sich mitteilen können, wo sie sich gerade aufhalten. Die Chancen, die sich daraus für Marketer ergeben deutet sie nur kurz an. Wichtiger scheint in diesem Moment zu sein, Facebook hier als klare und bessere Alternative zu aufstrebenden Location Based Services wie Foursquare und Gowalla aufzeigen. Die Botschaft an die Werber: Ihr braucht sie nicht.

Damit die Botschaft von den frohlockenden Chortönen bei der als Keynote titulierten Verkaufsveranstaltung endgültig ankommt, feuert Shields nun eine Beispielsreihe herausragender Kampagnen bei Facebook ab. Adidas, Nike, Diesel, Coca-Cola, Levis zeigen was machbar ist und wie Kunden zu Markenbotschaftern werden. Mehr Noch. Sondereffekte einer Fußball-WM großzügig außer acht lassend, hebt sie die Facebook-Aktionen von Adidas und Nike aufs Schild und preist ihre mit Hilfe von Nielsen ermittelten Erfolge in Sachen Markenwahrnehmung und - Überraschung - auch Abverkauf. Da mag sich so manch ein dmexco-Gast doch gewundert haben, weil deutsche Marketing- und Media-Experten am Vormittag zwar Social Media viele Messergebnisse zutrauen, doch einen eindeutig messbaren (gleichwohl aber denkbaren) Erfolg von Social Media für den Abverkauf derzeit noch eher bezweifelen. Doch für Zweifel ist in der Welt von Joanna Shields kein Platz. ork

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Apple und Apps: Ungeliebte Zwischenstationen
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16.09.2010
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Apple und Apps: Ungeliebte Zwischenstationen

Iphone-Bashing auf dem Mobil-Panel der Dmexco. Die AGOF Mobile Facts boten dafür die Vorlage. Denn die Studie rückt den Status des Kult-Handy zurecht. Unter den Top 4 Endgeräten platziert die AGOF Apple mit einem Marktanteil von 15,1 Prozent erst auf Platz 4. Vorne liegt ist Nokia mit 27,8 Prozent, dahinter Sony Ericsson mit 15,3 Prozent, gefolgt von Samsung mit 15,2 Prozent. Schon sieht Yoc-Chef Dirk Kraus das iPhone in zwei bis drei Jahren beim Status eines Liebhabergerätes.

Klar ist: Werbungtreibende benötigen für die mobile Werbung den Massenmarkt. Und da ist die geschlossene Welt von Apple allein nicht genug und wenig praktikabel. Mobile Werbung dürfe man nicht allein auf Apple reduzieren, warnt denn auch Kraus. Das neues Werbesystem Yoc ad plus gibt es denn auch für Apple und Android. Auch Robert Bosch, Managing Director Sales bei Axel Springer, mag sich mit der App-Welt nicht so recht anfreunden: "Mittelfristig wird sich das Leben außerhalb der App abspielen." Die App wäre demnach nur ein kurzes Zwischenspiel der mobilen Evolution.

Werbungtreibenden wie Otto kommt es mobil ohnehin vor allem darauf an, Emotionalität zu vermitteln. Stefanie Gauger, Brand-Chefin beim Versender Otto, rückt daher Imagefaktoren in den Fokus.

Ob sie mobil auch verkaufen will? Die Frage bleibt noch unbeantwortet. Fest steht: über 50 Prozent des Umsatzes macht Otto inzwischen online. Und man mag hinzufügen, je mehr Menschen auch mobil im Web unterwegs sind, desto mehr dürften auch mobil shoppen. Bis dahin ist noch ein Mix gefragt. Den dicken Katalog gibt es ja auch noch. Auch wenn Gauger bei der Frage nach seiner Zukunft im ungefähren bliebt. Die Antwort hat Otto ohnehin schon gegeben. Mit Sonderkatalogen als App. ork

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United Internet Media macht Social Media planbarer
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15.09.2010
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United Internet Media macht Social Media planbarer

Erst kürzlich hatte United Internet Media-Boss Matthias Ehrlich Social Media als Gequatsche gebrandmarkt. Jetzt stellt der Online-Vermarkter mit Web.Social ein Instrument vor, das eine Ansprache der Multiplikatoren des Geredes im Mitmach-Web mit den Mittel des Targeting möglich macht.

Das Konzept baut auf die besonders gut vernetzten und kommunikationsfreudigen Social Hubs, die als zentrale Impulsgeber und einflussreiche Trendsetter für Marken besonders attraktiv sind. Diese relativ kleine Gruppe will United Internet Media auf Portalen wie Web.de, Gmx oder 1&1 identifizieren, dort ihr Empfehlungsverhalten stimulieren und sie als Markenbotschafter aktivieren. Ermittelt wird dazu deren Häufigkeit der Nutzung Sozialer Netzwerke und der Grad der Vernetzung bis hin zum Social Rank.

Zusätzliche Merkmale der Social Hubs sollen Online-Befragungen auf den United Internet Portalen liefern. Über die so modellierte Zielgruppe können Unternehmen dann die potenziellen Markenbotschafter als Zielgruppe auf den Plattformen Web.de, Gmx und 1&1 direkt buchen. Die Integration zusätzlicher soziodemografischer und themenaffiner Zielgruppendaten ermöglicht eine weitere Segmentierung.

Ergänzend zum Zielgruppen-Targeting über Web.Social kooperiert United Internet Media mit der Business Intelligence Group (B.I.G.) und verspricht eine kampagnenbegleitende Mediaforschung samt Social Media-Monitoring. Damit soll die Werbewirkung vom Einstieg auf den Portalen bis hin zum resultierenden Buzz und der Tonalität der zugehörigen Beiträge analysiert werden können.

Trotz aller Kritik am Mitmach-Web sieht Ehrlich dort nämlich durchaus auch Potenzial für die Werbung: „Social Media stellt eine Bereicherung für das Online-Marketing dar, allerdings fehlt mit der mangelnden bis schwierigen Planbarkeit eine der wichtigsten Größen für professionelle Online-Werbung“. Das soll jetzt offenbar anders werden. ork

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Google-Manager Benjamin Faes: Die 5 Herausforderungen im Display-Geschäft
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15.09.2010
Artikel
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Google-Manager Benjamin Faes: Die 5 Herausforderungen im Display-Geschäft

Die Eröffnungsrede auf der diesjährigen dmexco hielt Benjamin Faes, Head of Youtube & Display EMEA bei Google. In seiner Keynote unter dem Titel „Display advertising’s exciting future“ sagte er, dass sich die Online-Branche an einem Wendepunkt befindet. Zwar seien 70 Prozent der Deutschen bereits online, allerdings sind die Klickraten auf Banner-Werbung extrem gesunken. Um dieses Problem zu lösen, müsse sich die Branche fünf großen Herausforderungen stellen.

Die erste sei die Medienfragmentierung. Aufgrund der Vielzahl an Plattformen und Angeboten sei das Internet das Medium, das die Werbungtreibenden vor die größte Herausforderung stelle. Um im Web die Barriere der Fragmentierung zu überwinden, solle man Targeting-Möglichkeiten nutzen. Allerdings arbeiteten diese bislang eher ineffizient, da es einen Wildwuchs an unterschiedlichen Systemen gebe. Als eine Lösung sieht er Ad Exchange-Plattformen an, insbesondere natürlich Google’s eigene: Doubleklick. Durch diese Werbebörse für Bannerwerbung sei es möglich, als Unternehmen auf einer Vielzahl von Angeboten Werbung zu schalten und somit die Fragmentierung zu überwinden. Außerdem liege der durchschnittliche Preis, der hier für einen Banner erzielt wird, über 130 Prozent höher als der Preis bei einem direkten Verkauf.

Die zweite große Herausforderung im Display-Marketing ist die Kreativität. Onlinevermarkter verbringen nach seinen Beobachtungen 90 Prozent der Zeit damit, über ROI zu sprechen. Dabei könnten Kampagnen im Internet viel mehr leisten als zum Beispiel eine emotionale Bindung zur Marke herzustellen. Was in Sachen digitale Kreation möglich ist, zeigt Faes am Beispiel des Adidas-Auftritts für den Fußballschuh F 50 „Every team needs“, dessen Motiv sich je nach Wohnort des Nutzers verändert. Mit Hilfe von technologischen Lösungen könne man die Kreativität von Online-Kampagnen steigern und Werbung an die Nutzungssituation wie Wetter und Tageszeit anpassen.

Das dritte große Thema ist der Bereich Video. Allein bei Youtube werden 2 Milliarden Videos pro Tag angeschaut, so Faes. Er betont, wie effizient Videowerbung im Internet sei. „Über Youtube lässt sich ein vier Mal höherer ROI erzielen als über TV-Werbung.“ Als Paradebeispiel für kreative Online-Video-Werbung zeigt der Google-Manager die aktuelle Tipp-Ex-Kampagne "A hunter shoots a bear", die vergangene Woche zum HORIZONT-Top der Woche gekürt wurde.

Viertens: Weiterhin investiert werden müsse laut Faes in die Messbarkeit von Display-Werbung. Die Messung von Klicks allein befriedige heutzutage keinen Werbungtreibenden mehr. Nur 19 Prozent der Zugriffe auf eine Website kommen schließlich über den Klick auf einen Banner. Es gäbe jedoch bereits die Technologie, um auch andere Effekte der Werbung zu belegen wie zum Beispiel die Verwendung von Suchbegriffen.

Der fünfte und letzte Punkt auf Faes‘ Agenda: Das Web ist sozial geworden. Mittlerweile verbringen Frauen beim Surfen 37 Prozent ihrer Zeit auf sozialen Netzwerken, bei Männern sind es 30 Prozent. Damit eröffnet sich für Unternehmen die Möglichkeit, sich mit dem Verbraucher auszutauschen und kennenzulernen. bn/jm

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Haller: Welte liegt völlig falsch
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15.09.2010
Artikel
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Haller: Welte liegt völlig falsch

Währungen, Messgrößen, Relevanz und viele Fragezeichen - einen Moment lang schien Moderator und Focus-Online-Chef Jochen Wegner ratlos. "Machen Sie also bis zu einem gewissen Grad nur Kunst?", fragte er Serviceplan-Chef Florian Haller auf dem Efficiency-Panel der dmexco. Der protestierte entschieden.

"So unerforscht und unendlich Komplex ist das Web nicht", sagte Haller. Da liege Burda-Mann Philipp Welte "völlig falsch". Messgrößen gebe es reichlich. Das Internet sei in seiner Messbarkeit sogar besser als einige tradierte Medien. "Besser jedenfalls als Printmedien", schob Haller nach.

Allerdings ist Relevanz aus Sicht von Haller auch schon erreicht, wenn sich der Kunde für die Kommunikation interessiert. Telegate-Chef Andreas Albath hätte es dagegen gerne etwas bodenständiger: "Die Kaufentscheidung bestimmt die Relevanz." Doch trotz des Bekenntnisses zum Web und aller Erfolgem, die beispielsweise Nike mit millionenfacher Views seiner Spots bei Youtube feiert, sei Social Media nur eine Teil des Mediencocktail.

Nike-Manager Oliver Eckart möchte TV nicht missen. "Marktfestigkeit" werde dort erreicht. Auch so gibt es für das Web-Business noch reichloch Potenzial. 75 Prozent des deutschen Mittelstands setzen noch auf tradierte Medien. Da ist noch was zu holen, glaubt der Telegate-Boss. "Wir wollen die gesamte digitale Existenz des deustchen Mittelstands organisieren." ork

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dmexco: Ausstellerzahl wächst um 22 Prozent
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15.09.2010
Artikel
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dmexco: Ausstellerzahl wächst um 22 Prozent

Die Organisatoren der dmexco ziehen bereits zum Start der Digitalmarketing-Messe eine erste positive Zwischenbilanz. Laut Kai Schmude ist die Zahl der Aussteller auf 355 gestiegen, was ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Erstmals sind auf dem Event unter anderem Unternehmen wie Facebook, Amazon Advertising und Telegate vertreten. Rund 13 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland, überwiegend aus EU-Ländern, Israel und den USA. Damit ist der internationale Anteil der Messe gegenüber der dmexco-Premiere 2009 um 3 Prozentpunkte gestiegen.

Organisator Christian Muche erwartet für die beiden Veranstaltungstage insgesamt rund 15.000 Besucher. Davon kommen etwa 15 Prozent aus dem Ausland. Mittelfristiges Ziel sei es, diesen Anteil auf 30 Prozent nach oben zu schrauben. So soll die dmexco 2011 zum „zentralen Hub nicht nur für die digitale Wirtschaft werden, sondern für die gesamten Marketing- und Media-Szene“, wünscht sich Marketingboss Frank Schneider.

Als Erfolg werten die Verantwortlichen auch den Anstieg der teilnehmenden werbungtreibenden Unternehmen. Da von ihnen der wirtschaftliche Impuls für die gesamte Branche ausgehe, streigere dies die Relevanz der Messe deutlich. Als neue offizielle Partner konnten die dmexco-Organisatoren den Art Directors Club, die Mobile Marketing Association und die Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband gewinnen. bn

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Mobile Facts: Vodafone liegt im Agof-Ranking vorn / Spiegel Mobil ist bestes Verlagsportal
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15.09.2010
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Mobile Facts: Vodafone liegt im Agof-Ranking vorn / Spiegel Mobil ist bestes Verlagsportal

Endlich ist es so weit: Die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (Agof) hat heute im Rahmen der dmexco in Köln erstmals die Ergebnisse der lange erwarteten Reichweitenstudie Mobile Facts veröffentlicht. Damit liegen nun valide Zahlen zur Marktrelevanz von mobilen Angeboten vor. HORIZONT.NET präsentiert die Ergebnisse.

Das Ranking der Handy-optimierten Websites zeigt, dass die Mobilfunkunternehmen auf dem Gebiet ihre Stärke ausschöpfen können. Vodafone steht mit knapp 2,7 Millionen Unique Mobile Usern (UMU), wie die neue Währung heißt, mit Abstand an der Spitze. O2 belegt Rang 3 hinter Wetter.com Mobil. Das erfolgreichste Verlagsangebot erreicht den 4. Platz. Spiegel Mobil verbucht 1,2 Millionen UMU, gefolgt von Bild Mobil mit einer Million Usern. Im Ranking der Applikationen hat dagegen die VZ-Gruppe mit den Communities StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ die Nase vorn (eine Million UMU). Die App von Wetter.de belegt den Silberrang, die Anwendung von Stern.de holt Bronze.

Ziel der Agof ist es, diese Reichweitendaten mindestens quartalsweise zu veröffentlichen. Wann die 2. Ausgabe der Mobile Facts herauskommt, wird Anfang Oktober entschieden, wenn der Datensatz der ersten Ausweisung im Planungstool Top bereitsteht.

Die Branche erhofft sich von der Studie einen großen Schub. So wie vor einigen Jahren die Internet Facts den Markt beflügelt hat, soll das mobile Pendant ebenfalls das Geschäft kräftig ankurbeln. „Die Mobile Facts schafft eine größere Planungssicherheit. Das könnte zu einem Wachstum von bis zu 25 Prozent im Mobile-Markt führen", sagte jüngst Dirk Kraus, CEO des Mobile-Spezialisten Yoc, gegenüber HORIZONT. bn

Der Originalartikel auf HORIZONT.NET


dmexco-Panel: Verkäufe als Nagelprobe für digitales Marketing
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15.09.2010
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dmexco-Panel: Verkäufe als Nagelprobe für digitales Marketing

Der Streit um den Wert des digitalen Marketing ist auf der dmexco in Köln noch längst nicht entschieden. Während O2-Brandmanager Tim Alexander auf einem Panel des BVDW die nachweisbare Bedeutung von Social Media-Aktionen für das Markenimage hervorhob, macht Audi-Manager Ralf Matzen einen Saal weiter eine andere Rechung auf.

Auf dem Panel rund um die Frage "What ist digital marketing reallly worth?" erklärte Maltzen, Leiter Interaktives Marketing beim Ingolstädter Autobauer, der Wert des digitalen Marketings schlage sich letzlich in der Anzahl der Sales nieder. Doch für die Sales-Effekte, dies hatte zuvor die Diskussionsrunde des BVDW mit dem Titel "Social Media wirkt" gezeigt, fehlen noch verlässliche Messgrößen. ork

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OVK-Prognose: Online-Werbung legt 2010 um 19 Prozent zu
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15.09.2010
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OVK-Prognose: Online-Werbung legt 2010 um 19 Prozent zu

Und wächst und wächst und wächst. Der eine oder andere Printmanager wird sich angesichts der jüngten Äußerungen von Burda-Zeitschriftenvorstand Philipp Welte in seiner heimlichen Abneigung gegenüber Online bestärkt fühlen. Doch auch wenn die im Vergleich zu klassischer Werbung nach wie vor bescheidene Wertschöpfung im digitalen Business den Verlegern aufs Gemüt drückt: Die Wachstumsraten der Onlinewerbung sind 2010 exorbitant - nämlich deutlich zweistellig sowohl brutto wie netto.

Laut OVK-Prognose wächst der Online-Werbemarkt mit den Segmenten Affiliate, Suche und Online-Klassik um insgesamt 19 Prozent auf ein Volumen von knapp über 5 Milliarden Euro. Besonders stark legt klassische Online-Werbung zu - Display und Co wachsen um 23 Prozent auf über 2, 86 Milliarden Euro (Affiliate: plus 10 Prozent auf 339 Millionen; Suche: plus 15 Prozent auf 1,87 Milliarden Euro). Insgesamt sind die Bruttowerbeinvestitionen im Digitalen um 74 Prozent gewachsen. Im Bereich der klassischen Onlinewerbung haben sie sich mit einem Zuwachs von 90 Prozent nahezu verdoppelt. Seine Position als drittstärkstes Werbemedium hat das Internet damit deutlich gefestigt. Und es ist absehbar, dass die Zeitungen als zweitstärkster Werbeträger abgelöst werden.

Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist dem heute erschienenen „OVK Online-Report 2010/02" zufolge vor allem „die hohe Transparenz und Effizienz". Weiter heißt es: „Umfassende Planungsdaten sowie eine bedarfsgerechte Aussteuerung der Online-Kampagnen mittels Targeting oder Frequency Capping sorgen für einen optimalen Einsatz des Budgets." Die im Internet möglichen Zielgruppenansprachen würden durch neue Technologien, wachsende Bandbreiten und die nächstes Generation großflächiger Werbeformate multimedial unterstützt. Erhältlich ist der Report unter ovk.de. vs

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BVDW: Zahl mobiler Kampagnen steigt um 50 Prozent
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15.09.2010
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BVDW: Zahl mobiler Kampagnen steigt um 50 Prozent

Mobile Werbung erfährt derzeit einen enormen Wachstumsschub. Dies ist das Ergebnis einer Marktstudie, die der Mobile Advertising Circle (MAC) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) heute auf der dmexco in Köln veröffentlicht hat. Demnach wurden im 1. Halbjahr 2010 insgesamt 545 mobile Kampagnen geschaltet - das entspricht einer Steigerung von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Auch die Anzahl der Mobile-Werbungtreibenden hat sich in den ersten sechs Monaten diesen Jahres um 28 auf 137 erhöht. "Mobile Werbung wird immer mehr auch von eher "klassischen" Branchen als fester Bestandteil des Marketing-Mixes eingesetzt. Schwerpunktmäßig werben vor allem Medien und Unternehmen aus dem Telekommunikationsbereich sowie das Automobilsegment auf mobilen Endgeräten. Aber auch die Energiebranche sowie der Finanzsektor haben ihre Aktivitäten in mobile Display-Werbung weiter ausgebaut", sagt Thomas Mendrina (Axel Springer Media Impact),
Leiter des MAC.

Die Anzahl gebuchter Mobile-Angebote wie Websites und Applikationen pro Kampagne hat sich ebenfalls weiter erhöht: Waren es im 1. Halbjahr 2009 noch 3,5 und im 2. Halbjahr vier, so sind es im 1. Halbjahr 2010 im Schnitt schon fünf mobile Websites beziehungsweise Applikationen pro Kampagne. Zum Vergleich: 2007 waren es 1,8 mobile Websites pro Kampagne sowie 3,6 in 2008. bn

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dmexco: Online kann sehr wohl Markenbotschaften kommunizieren
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15.09.2010
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dmexco: Online kann sehr wohl Markenbotschaften kommunizieren

Die Online-Skepsis von Burda-Zeitschriftenvorstand Philipp Welte ist am ersten Messetag eines der beherrschenden Themen.

Jochen Wegner, Chefredakteur von Focus Online, moderierte das erste Panel zum Thema „Why today's brand marketing needs to be smarter?". Der Focus-Online-Chefredakteur in seiner Intro: „Ich habe ja lange überlegt, wie ich die Diskussion angehe. Dann kam mir letzte Woche Philipp Welte in HORIZONT zu Hilfe."

Wegners konkrete Frage an die Podiumsdiskutanten Anders Sundt Jensen, Mercedes-Benz, Marc Huijbregts, Saatchi & Saatchi, und Heiko Genzlinger von Yahoo: „Kann Online Markenbotschaften kommunizieren?" Die trockene Antwort des Mercedes-Managers: „Sure." Yahoo-Vertreter Genzlinger äußerte sein Unverständnis über Weltes Zweifel am Nutzwert von Online-Werbung: „Es gibt zig Studien, die das Gegenteil beweisen. Und unsere Erfahrungen bei Yahoo zeigen genau das Gegenteil."

Zuvor hatte schon Paul Mudter, Vorsitzender des OVK, in der dmexco-Pressekonferenz auf entsprechende Nachfrage geäußert: „Wir sind natürlich anderer Meinung als Philipp Welte, aber wir respektieren seine Auffassung. Er ist ein Zeitschriftenvorstand, der sich für Print stark macht. Wir wünschen uns manchmal mehr Printvertreter, die für ihre Mediengattung eintreten." Onliner Mudter und Burda-Mann Welte kennen sich aus gemeinsamen Tagen beim Axel-Springer-Vermarkter Media Impact. vs

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OVK-Award: Mobile.de und Pilot siegen
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15.09.2010
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OVK-Award: Mobile.de und Pilot siegen

Die Juroren haben sich entschieden: Preisträger des OVK-Awards 2010 ist der Internet-Fahrzeugmarkt Mobile.de, dessen Online-Kampagne unter dem Motto "Einer war Deiner" von Pilot 1/0 überzeugt hat. Damit gewinnt das Unternehmen mit Sitz in Dreilinden bei Berlin den mit einer Million Euro Brutto-Mediavolumen dotierten Preis des Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).

Die Jury lobte insbesondere die Idee und die Ausrichtung des Auftritts. Umgesetzt werden soll "Einer war Deiner", die sich gegen die beiden Konkurrenten Otto und Philips durchgesetzt hat, noch im September. Vergeben wurde der Award heute am Vorabend der dmexco im Rahmen des OVK Executive Dinners. jm

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dmexco: HORIZONT.NET präsentiert Video-Portal mit Experten-Interviews
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15.09.2010
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dmexco: HORIZONT.NET präsentiert Video-Portal mit Experten-Interviews

Morgen fällt endlich der Startschuss für die dmexco. HORIZONT.NET ist mit einem eigenen Team vor Ort und präsentiert in Kooperation mit dem Berliner Web-TV-Spezialisten MovingIMAGE24 ein eigenes Video-Portal zur Kölner Online-Messe.

Zum Start sind bereits Bewegtbild-Interviews mit Plan.Net-Chef Michael Frank und dmexco-Organisator Frank Schneider verfügbar. Diese können auch heruntergeladen, empfohlen, weitergeleitet und über soziale Netzwerke verbreitet werden. Im Laufe der beiden Messetage wird das Angebot mit zahlreichen weiteren Interviews aufgestockt.

Neben den TV-Beiträgen bietet die Webseite auch aktuelle HORIZONT.NET-News sowie Twitter-Nachrichten von der dmexco. mas

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Welte und die Banner-Werbung: Top-Entscheider geben Kontra
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13.09.2010
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Welte und die Banner-Werbung: Top-Entscheider geben Kontra

Wenige Tage vor der wichtigsten Digital-Marketing-Messe dmexco in Köln sorgt Burda-Vorstand Philipp Welte mit seiner Aussage, das Internet sei "nur ein bedingt funktionierender Werbekanal", in der Medienbranche für Wirbel. Zahlreiche hochrangige Manager von Verlagen, Online-Vermarktern und Mediaagenturen melden sich zu Wort und geben Kontra.

"Hätte Herr Welte verkündet, die deutsche Bevölkerung würde das Internet nicht nutzen - wir hätten uns nicht mehr wundern können. Dass Online-Werbung wirkt, dass auch klassische Banner-Werbung wirkt, ist eine so oft in diversen Studien bewiesene Wahrheit, dass es geradezu erstaunlich ist, dass sich hier jemand findet, der dies bezweifeln will", sagt beispielsweise Lothar Prison, Managing Director von Zed Digital, der Interactive-Unit des Zenith-Optimedia-Networks.

Empört zeigt sich Andreas Schoo, Geschäftsleiter der Bauer Media Group: "Wenn Herr Welte unbedingt eigene Fehleinschätzungen und Fehlinvestitionen aus der Vergangenheit öffentlich machen will, ist das eine Sache. Ich habe aber kein Verständnis, wenn in dem Zusammenhang gleich die gesamte Branche diskreditiert wird." Es gäbe genug Erfahrungswerte und fundierte Studien, die das Gegenteil von Weltes Thesen belegen.

Burda rudert – sicherlich auch aufgrund des wachsenden Drucks im Markt – in der Zwischenzeit zurück. Laut Christoph Schuh, Vorstand der Burda-Tochter Tomorrow Focus, habe Welte seine Aussage eher auf die Vielzahl von reinen Marketingsites der Verlage mit einer unkritischen Reichweite bezogen, die mit kleinformatigen Werbeplatzierungen keine signifikante Branding- und Verkaufswirkung erzielen können. "Echte Destinationssites wie beispielsweise Chip, FAZ oder Focus beziehungsweise klar positionierte Zielgruppensites haben hingegen nachweislich eine klare Wirkung", ergänzt Schuh. bn

Lesen Sie im Folgenden, was Vertreter von Verlagen, Online-Vermarktern und Mediaagenturen zu Weltes Thesen sagen. Befragt wurden: Norbert Facklam (Spiegel QC), Christian Herp (IQ Digital Media), Erik Peper (WAZ Mediengruppe), Andreas Schoo (Bauer Media), Stan Sugarman (G+J Media Sales), Frank Bachér (Interactive Media), Matthias Ehrlich (United Internet Media), Markus Frank (OVK), Heiko Genzlinger (Yahoo Deutschland), Christoph Schuh (Tomorrow Focus), Ulrich Kramer (Pilot), Lothar Prison (Zed Digital) und Christian Zimmer (Isobar)

Weiter mit Norbert Facklam

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Plan.Net-Chef Michael Frank: "Unternehmen müssen Investitionen in Innovationen mittragen"
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13.09.2010
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Plan.Net-Chef Michael Frank: "Unternehmen müssen Investitionen in Innovationen mittragen"

Das Geschäft brummt, die Aussichten sind glänzend: Die meisten Digitaldienstleister erwarten 2010 ein zweistelliges Umsatzplus. Mit entsprechend breiter Brust wollen namhafte Vertreter wie Plan.Net-Chef Michael Frank auf der dmexco "mit den Unternehmen in einen Dialog über Honorierung und Bewertung der Agenturleistung treten."

Was Frank sagt, hat Gewicht. Der 43-Jährige ist nicht nur Chef der mit einem Honorarumsatz von rund 28 Millionen Euro drittgrößten Internetagentur. Als Sprecher des Forums Digitale Kommunikation im Verband Kommunikationsagenturen GWA ist Frank zudem das Sprachrohr eines Kreises besonders exponierter Branchengrößen wie unter anderem Plan.Net, Ogilvy, DDB und Syzygy.

In einem Exklusivinterview, das morgen in HORIZONT 36/2010, erscheint, redet Frank freundlich, aber bestimmt Tacheles. Der Tenor: "Uns geht es darum, als Dienstleister auf Augenhöhe respektiert und honoriert zu werden. Der Wert unserer Arbeit lässt sich auf Dauer nicht mit Modellen abbilden, die auf Projektbasis beruhen." Insbesondere Unternehmen müsse man noch sensibilisieren für den sich „dramatisch verändernden Markt“.

- Beispiel Innovation: Kein Marktpartner sei auf Dauer allein in der Lage, mit dem derzeitigen Innovationstempo Schritt zu halten. Kunden müssten künftig bereit sein, so Frank, Investitionen in neue Konzepte und Applikationen zu tragen.

- Beispiel Mitarbeiter-Know-how:
Im Gegensatz zu den klassischen Medien würden sich technische Standards, Berufsprofile und Job-Descriptions permanent ändern. Frank: „Die Mitarbeiter in den Digitalagenturen können zwar viel. Aber auch der beste Flash-Programmierer wacht nicht morgens auf und ist in der Lage, eine iPad-App zu entwickeln.“ Es könne auf Dauer nicht angehen, dass Agenturen alleine die Investitionen in Know-how und Mitarbeiter tragen, so Frank.

In Franks Plädoyer für neue Agentur-Kunden-Beziehungen fehlen auch die kleinen Spitzen gegen die Kollegen der Klassik- und/oder Mediaagenturen nicht: "Wir können selbstbewusst sagen: Digitialagenturen werden Leadagenturen."

Seine Thesen wird Frank auch auf der dmexco beim Panel "Was ist Digitales Marketing wirklich wert?" am 15. September vortragen. Das könnte spannend werden. Denn neben seinen Agenturkollegen Horst Wagner (Pixelpark) und Stefan Knieß (Argonauten G2) stehen auch Kundenvertreter Rede und Antwort. Mal schauen, was Ralf Maltzen, Audi, und Michael Willeke, Coca-Cola, von dem Wunsch nach neuen Agentur-Kunden-Beziehungen halten. vs

Das komplette Interview lesen Sie in der aktuellen HORIZONT-Ausgabe 36/2010, die am Donnerstag, 9. September, erscheint.


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dmexco-Umfrage: Das erwarten Digital-Manager von der Online-Messe
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13.09.2010
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dmexco-Umfrage: Das erwarten Digital-Manager von der Online-Messe

Die dmexco will sich als Leitmesse für digitales Marketing etablieren und mit zahlreichen Programm-Highlights die Top-Entscheider der Branche anlocken. Doch wird der Lockruf aus Köln überhaupt gehört? HORIZONT.NET hat Entscheider aus der Digital-Szene gefragt, ob sie zur dmexco fahren und - wenn ja - welche Erwartungen sie an die Messe haben.

Auf den folgenden Seiten finden Sie die Antworten von: Joachim Bader (Clanmo), Mark Wächter (MWC.Mobi), Peter Prislin (12Snap), Michael Frank (Plan.net), Olav A. Waschkies (Pixelpark), Andreas Gahlert (Neue Digitale), Tino Krause (Telefónica O2 Germany), Philipp Deprez (Results in Proximity), Marko Tolle (Quisma), Marco Seiler (Syzygy) und Lothar Höcker (P&G).

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Targeting-Pakt: Springer, OMS, Mobile.de und IQ Media verbünden sich
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13.09.2010
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Targeting-Pakt: Springer, OMS, Mobile.de und IQ Media verbünden sich

Kurz vor der Online-Marketingmesse dmexco Mitte September in Köln kommt erneut Bewegung in das Targeting-Geschäft. Die vier Vermarkter Axel Springer Media Impact, OMS, Mobile.de und IQ Media Marketing haben eine gemeinsame Initiative gestartet. Ziel ist es, zusammen eine technische Plattform aufzubauen, mit deren Hilfe Werbungtreibende die Reichweite ihrer durch Targeting ausgesteuerten Kampagnen deutlich vergrößern sollen.

Dies bestätigt Matthias Wahl, Geschäftsführer von OMS, auf Anfrage von HORIZONT.NET: "Unbestritten nimmt Targeting heutzutage bei der Umsetzung von Online-Kampagnen eine immer wichtigere Rolle ein. Gerade daher gibt es auf Seiten aller Marktteilnehmer einen hohen Bedarf für valide Marktstandards im Targeting. Diese müssen auch und vor allem unter Einbindung des OVK geschaffen werden. Die neue offene Vermarkter-Initiative "Brand Targeting Initiative" geht hier einen wichtigen strategischen Schritt, dem gesamten Werbemarkt übergreifendes Targeting in einer qualitativ relevanten Reichweite anzubieten. Darüber hinaus werden zudem optimale Voraussetzungen für echte Crossmedia-Kampagnen geschaffen - und das ist das Potenzial der Zukunft."

Bei der Kooperation handelt es sich bereits um das zweite Beispiel für einen Vermarkterzusammenschluss. Erst im April haben sich die Unternehmen Seven-One Media, G+J EMS, Tomorrow Focus und IP Deutschland verbündet und das Targeting-Joint-Venture Ad Audience gegründet. Im Unterschied dazu wollen Springer, OMS, IQ und Mobile.de zumindest vorerst kein separates Unternehmen gründen. Gemeinsamer Dienstleister ist der Targeting-Spezialist Nugg.Ad mit Sitz in Berlin, der seit dem 1. September auch Ad Audience betreut.

Der Grund, warum immer mehr Rivalen über ihren Schatten springen, um gemeinsame Sache zu machen, ist in erster Linie der Druck im Markt. Seit Jahren fordern Werbungtreibende zu Recht, den Wildwuchs an Targeting-Lösungen einzudämmen. Darüber hinaus besteht aufgrund der Insellösungen bisher das Dilemma, dass sich Kampagnen mithilfe von Targeting zwar genau aussteuern lassen, dabei jedoch viel Reichweite verloren geht. Zudem drängen immer mehr Agenturen wie zum Beispiel Pilot ins Targeting-Geschäft und machen den Vermarktern das Revier streitig. bn

Mehr zum Thema Targeting lesen Sie in der aktuellen HORIZONT-Ausgabe 36/2010, die am Donnerstag, 9. September, erscheint.

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Umfrage: Online-Vermarkter rechnen mit rasantem Wachstum
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13.09.2010
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Umfrage: Online-Vermarkter rechnen mit rasantem Wachstum

Die Online-Vermarkter sehen mit großer Zuversicht auf das Werbejahr 2011: Bei einer von HORIZONT.NET durchgeführten Umfrage gaben alle Beteiligten an, mit einem bis zu zweistelligen Wachstum des Mediavolumens für Online zu rechnen. Als wichtigste Wachstumstreiber werden dabei überwiegend die Gattungen Display, Bewegtbild und Mobile genannt.

So geht beispielsweise Frank Bachér, Geschäftsführer Marketing & Sales von Interactive Media davon aus, „dass die klassische Display-Werbung weiter wachsen und die wichtigste Disziplin bleiben wird. Ein besonders deutliches Wachstum erwarten wir in den Bereichen Bewegtbildwerbung und Mobile Advertising, die ihr Volumen in den nächsten Jahren vervielfachen werden."

Uneinig sind sich die Experten über die Zukunft von E-Mail-Marketing: Stefan Kuhlmann, Head of Categroy Development Management bei Microsoft Advertising, vertritt die Ansicht, dass klassisches E-Mail-Marketing den "Zenit überschritten hat". Ähnlich äußert sich Christoph Schuh, Vorstand von Tomorrow Focus: "E-Mail-Marketing verliert unserer Meinung nach immer weiter an Bedeutung, da das Userverhalten durch Social-Media und die Gesetzgebung ein weiteres Wachstum verhindern." Matthias Ehrlich, Vorstand United Internet Media, erwartet hingegen die Auferstehung der Gattung: „E-Mail-Marketing wird wieder an Bedeutung gewinnen: Klassisches Dialogmarketing per Post wird zunehmend durch effizienten, intelligenten Online-Dialog substituiert. E-Mail ist hier die treibende Kraft, sichere Mailformate wie Trusted Dialog und De-Mail werden diesen Trend verstärken."

Auf HORIZONT.NET erfahren Sie mehr darüber, wie die Vermarkter das Mediavolumen 2011 einschätzen, welche Themen ihr Unternehmen beschäftigt, welchen Gattungen Sie die höchste Relevanz zuordnen und welche Faktoren dazu beitragen können, dass Online für Imagekampagnen noch relevanter wird. son

Lesen Sie hier die Einschätzung von Thomas Port, Geschäftsführer Online Sales, SevenOne Media.

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Pflichttermine: Was Sie bei der dmexco auf keinen Fall verpassen sollten
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13.09.2010
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Pflichttermine: Was Sie bei der dmexco auf keinen Fall verpassen sollten

Wenn am 15. September die dmexco startet, haben Fachbesucher die Qual der Wahl: Mehr als 150 Experten werden auf den vier Bühnen referieren. In Congress Hall und Debate Hall finden Vorträge und Diskussionen statt, die simultan ins Deutsche beziehungsweise Englische übersetzt werden. In der Speaker’s Corner und in Seminaren kommen weitere Referenten zu Wort. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, stellt HORIZONT.NET die interessantesten Veranstaltungen vor.

Highlights am Mittwoch, den 15. September 2010

Der Mittwoch startet hochkarätig: Benjamin Faes, Head of Youtube & Display EMEA, Google, erklärt im Vortrag "Display advertising’s exciting future", wie Google die Zukunft der Display-Werbung sieht. Unabhängig davon, welches Endgerät genutzt wird, sollen alle Zielgruppen weltweit individuell angesprochen werden können, so die Vision. Wie das Unternehmen all dies umsetzen möchte, erfahren Sie bei der Opening Keynote um 10.20 Uhr in der Congress Hall.

Um 13.00 Uhr dreht sich in der Congress Hall alles um das Thema "Special Agencies: What is digital marketing really worth?". Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen, denen sich Kunden, Agenturen und Dienstleister aufgrund der Innovationen im Bereich der digitalen Kommunikation stellen müssen. Mit Ralf Maltzen (Audi) und Michael Willeke (Coca Cola) stehen zwei Marketingleiter großer Unternehmen Horst Wagner (Pixelpark) als Vertreter der Dienstleisterseite gegenüber. Michael Frank (Plan.Net) und Stefan Knieß (Argonauten G2) bringen die Sichtweise der Agenturen in die Debatte ein.

In der Debate Hall wird um 14.30 Uhr das stark umstrittene Thema Privatsphäre aufgegriffen: "Targeting Performance and responsible database marketing. Just a dream?" heißt es dort. Dem Thema Targeting, das für Werber so zukunftsträchtig schien, stehen die User eher ablehnend gegenüber. Jeff Hirsch (Audience Science), Uli Kramer (Pilot), Stephan Noller (Nugg.ad) und Carl White (Value Click Europe) diskutieren darüber, wie zielgerichtete Werbung wieder salonfähig gemacht werden kann.

Nachmittags herrscht volles Programm: In der Congress Hall findet um 16.00 Uhr das "Mobile Panel" statt, das sich mit der Frage "Cracking the marketing code! Mobile as a brand builder?" beschäftigt. Mobile Advertising spielt für Unternehmen eine immer größere Rolle, die neuen Trends heißen Location Based Services und Mobile Augmented Reality Marketing. Aber wie gut eignet sich Mobile Marketing für die Markenbildung? Das diskutieren Robert Bosch (Axel Springer), Dirk Freytag (Adtech), Stefanie Gauger (Otto Group), Dirk Kraus (YOC), Arne Wolter (G+J Electronic Media Sales) und Marco Zingler (Denkwerk). Direkt im Anschluss, um 17.15 Uhr, spricht Joana Shields, Vizepräsidentin EMEA von Facebook. Das Thema der Keynote wird noch bekanntgegeben.

Auch in der Debate Hall geht es um Social Media, genauer gesagt wird um 16.30 Uhr unter dem Titel "Make friends not foes" über "Brands in the mind of consumers" diskutiert. Was das Geheimnis erfolgreicher Social-Media-Kampagnen ist und wie eine Marke ein positives Image erreicht, ohne sich dabei Feinde zu schaffen, darüber diskutieren Peter Gravier (Tribal DDB), Martin Hubert (eProfessional), Clemens Riedl (VZnet Netzwerke), Volker Wiewer (eCircle) und Claudia Willvonseder (IKEA Deutschland).

Eine Stunde später schließt die "Global Brand Debate" den Tag in der Debate Hall ab. Das Thema: "Transforming the brand strategy for tomorrow’s success". Wie kann eine Marke auch im digitalen Zeitalter erfolgreich sein und inwieweit setzen Unternehmen bei der Kundenbindung auf Social Media und Mobile Marketing? Diese Fragen versuchen Tom Eslinger (Saatchi&Saatchi), Richard Prenderville (Reebok International), Rich Riley (Yahoo! EMEA) und Scot M. Safon (CNN Worldwide) zu beantworten.

Lesen Sie im nächsten Artikel, welche Veranstaltungen am zweiten Tag auf der dmexco besonders spannend sind.



Pflichttermine: Was Sie bei der dmexco auf keinen Fall verpassen sollten
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13.09.2010
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Pflichttermine: Was Sie bei der dmexco auf keinen Fall verpassen sollten

Highlights am Donnerstag, den 16. September 2010

Mathias Döpfner, Vorstandschef von Axel Springer, eröffnet den Donnerstag in der Congress Hall und erläutert, wie Verlage von Smartphones und Tablets profitieren können. Die Opening Keynote zum Thema "Stärker als wir selbst denken – die Verlage im mobilen Internet" startet um 10.15 Uhr.

Im Anschluss, um 10.45 Uhr, findet in der Congress Hall die Diskussion "Visions of Leaders: Success in a fragmented media world" statt. Die Werbe- und Marketingwirtschaft ist immer stärker von den Nutzern abhängig, die Medienwelt wird immer fragmentierter. Wie Medienunternehmen, Vermarkter und werbungtreibende Marken trotzdem erfolgreich sein können, darüber diskutieren Luke Bradley-Jones (BBC), Thomas Ebeling (Pro Sieben Sat 1 Media), Matthias Ehrlich (United Internet Media), Martin Enderle (Deutsche Telekom), Sarajit Mitra (HSBC), Scot M. Safon (CNN Worldwide) und Lisa Utzschneider (Amazon).

Nach der Mittagspause geht es um 13.45 Uhr in der Debate Hall weiter. Die "Media Debate" dreht sich dabei rund um die Frage, welche Herausforderungen sich bei der werblichen Kommunikation für Werbungtreibende und Medienunternehmen durch die fragmentiertere Mediennutzung ergeben. Das Motto lautet "Future Media Map – shifting the budgets". Zur Diskussionen eingeladen sind Christian Deuringer (Allianz), Manfred Kluge (Omnicom Media Group Deutschland), Christoph Schuh (Tomorrow Focus) und Thomas Wagner (SevenOne Media).

Nachmittags müssen Sie sich entscheiden – Congress Hall oder Debate Hall? Ab 15.30 Uhr gibt es auf dem "Hot Chair" in der Debate Hall einen Ausblick in die Zukunft: Beim "Digital Outlook 2011 – Visions of Leaders" geben die geladenen Gäste ihren persönlichen Ausblick auf das kommende Jahr. Über den Medienbereich spricht Manfred Kluge, CEO der Omnicom Media Group Deutschland, während sich Harry Hui, Principal Consultant CSR von PepsiCo International mit der internationalen Perspektive beschäftigt. Wie es beim Thema Video weitergeht, verrät Stefan Tweraser, Managing Director von Google Deutschland. Der Bereich Kreativität wird von Jeff Benjamin, Präsident der Cyber Jury Cannes 2010 und Chief Creative Officer bei der Agentur Crispin Porter + Bogusky abgedeckt, über die Marktentwicklung spricht Arndt Groth, Präsident des BVDW.

Um 16.15 Uhr findet in der Congress Hall ein "Crossmedia Panel" zum Thema "Digital crossmedia – different media currencies and advertising effects" statt. Christof Baron (Mindshare Deutschland), Norbert Facklam (Spiegel QC), Christian Herp (IQ Digital Media Marketing), Lothar Höcker (Proctre & Gamble), Nicole Prüsse (Zenith Optimedia Deutschland) und Esther Raff (AS&S Radio) diskutieren, wie crossmediale Werbekampagnen erfolgreich werden können und wie trotz aller Schwierigkeiten eine Werbeerfolgskontrolle stattfinden kann. sw

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dmexco: Knapp 340 Aussteller kommen nach Köln
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13.09.2010
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dmexco: Knapp 340 Aussteller kommen nach Köln

Am 15. und 16. September öffnet die dmexco zum zweiten Mal ihre Pforten. Die Macher der Online-Messe haben die Messlatte hoch gelegt: Schon im zweiten Jahr soll sich die dmexco als führender Treffpunkt der globalen digitalen Wirtschaft etablieren.

Erste Erfolge gibt es bereits. Auf einer Fläche von 27.000 Quatratmetern präsentieren sich in den Hallen der Koeln Messe diesmal 336 Aussteller - ein Wachstum von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einige Neuerungen wie die Agency Lounge - eine Art Rückzugsecke für Agenturen und ihre Kunden - sowie Partnerschaften mit dem Art Directors Club (ADC) und der Mobile Marketing Association sollen das Event bei Vermarktern, Agenturen, Technologie-Spezialisten, Medienhäusern und Markenartiklern unverzichtbar machen.

Nicht zuletzt sollen internationale Top-Speaker wie Anders Sundt Jensen (Mercedes-Benz), Mainardo de Nardis (OMD), Jeff Benjamin (Crispin Porter + Bogusky), Mathias Döpfner (Axel Springer) und Joanna Shields (Facebook) für reichlich Betrieb auf dem Messegelände sorgen. Die fachlichen und ideellen Träger - Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und Online-Vermarkterkreis (OVK) - erwarten für Messe und Konferenz rund 15.000 Fachbesucher. mas

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ADC wird Partner der dmexco
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13.09.2010
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ADC wird Partner der dmexco

Die Online-Marketing-Messe dmexco gibt einen neuen Partner bekannt. Der Art Directors Club (ADC) soll das Thema der digitalen Kreativität weiterentwickeln und gemeinsam mit den Veranstaltern ausbauen. Als offizieller Partner präsentiert der ADC New York das "Digital Creativity Camp".

Am 16. September um 13.30 Uhr diskutieren unter dem Motto "The future of brands in the creative digital age" beispielsweise Jeff Benjamin, Partner und Kreativchef von Crispin, Porter + Bogusky sowie ADC-Präsident Doug Jaeger über die Rolle der Digitalität für Kreationen. Moderiert wird die Runde von Paul Kemp-Robertson, Editorial Director & Co-Founder von Contagious.

”Unser Ziel ist es dabei ganz klar, die provokante Diskussion um die Veränderungen im Business zu befeuern – und klarzumachen, welchen Stellenwert die Digitalität und ihrer Talente in einem sich schnell verändernden Markt besitzt", so Jaeger über die Partnerschaft. dmexco-Organisator Christian Muche ergänzt: "Das diesjährige Sonderformat ‚Digital Creativity Camp’ bildet einen wunderbaren Grundstein für den zukünftigen Ausbau der Kooperation". jm

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dmexco bietet Agenturen Lounge für Hintergrundgespräche
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13.09.2010
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dmexco bietet Agenturen Lounge für Hintergrundgespräche

Das Konzept für die dmexco 2010 am 15. und 16. September in Köln wird konkreter. Wie die Organisatoren bekannt geben, stehen Kreativ- und Mediaagenturen bei dem Event wie im vergangenen Jahr eine sogenannte Agency Lounge zur Verfügung. Sie soll den Agenturen abseits vom Messetrubel eine Rückzugsmöglichkeit bieten, um mit den Geschäftspartnern ungestört Hintergrundgespräche zu führen. Nach Angaben der dmexco-Verantwortlichen sind nur noch wenige Plätze in der Lounge frei. Angemeldet haben sich Agenturen wie Mediacom, Pilot, Universal McCann und Vivaki.

Insgesamt werden für die Digital-Marketing-Messe mehr als 300 Aussteller und rund 15.000 Besucher erwartet. HORIZONT begleitet das Event als Medienpartner. bn

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dmexco-Manager Schneider: "Social Media muss messbar werden"
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10.09.2010
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dmexco-Manager Schneider: "Social Media muss messbar werden"

"Die wirkliche Bedeutung von Social Media im Online-Markting muss sich erst noch zeigen." Das macht Frank Schneider, Director Marketing, Sales und Operations der dmexco, im Interview mit HORIZONT TV deutlich. Es gäbe zwar bereits einige sehr gute Beispiele, wie Web-2.0-Tools zum Aufbau von Marken beigetragen haben. Allerdings lebe Social Media aktuell noch von "Vorschuss-Lorbeeren".

Die Messung der Auswirkungen von Social Media ist eines der künftigen Trendthemen - und wird auch auf der diesjährigen dmexco sicherlich heiß diskutiert. Ist eine zuverlässige Ermittlung gewährleistet, so ist sich Schneider sicher, werden noch viel mehr Gelder in diesen Bereich investiert.

Welche Trends die Besucher der diesjährigen dmexco noch erwartet, wie wichtig Kreation im Online-Marketing ist und was er sich von der neuen Partnerschaft mit dem Art Directors Club (ADC) New York verspricht, verrät Schneider im HORIZONT-TV-Interview. jm

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Onlinevideo-Technologie für Web, Mobil & Social Media

Das Social Media Videoportal zur dmexco wurde von MovingIMAGE24 konzipiert und mit dem VideoManager 4.0 umgesetzt. MovingIMAGE24 ist Spezialist für Onlinevideo-Technologie und Gewinner des Deutschen IPTV-Award (Innovativste Technologie), Gewinner des Preises Best of Corporate Publishing (Digital Media - Best Use of Video) und aufgenommen in die IT-Bestenliste des Innovationspreis-IT.

Erfahren Sie mehr: Zum Video "VideoManager 4.0 in 60 Sekunden"

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